Geschichte

Geschichte 2017-04-08T23:24:09+00:00

Gürbetaler Bierwanderung – Es blieb nicht bei einer Bieridee

Der Ursprung der Idee eine Bierwanderung in der Region Bern durchzuführen, wurzelt in den Wein-Wanderungen und Wein-Wegen in den Wein-Regionen Wallis und Waadt, welche landesweit ein sehr positives Echo geniessen. Die regionalen Winzer nutzen diese Wein-Wanderungen, um ihre Produkte einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Aufgrund der geographischen Lage des Bernbiets, im Besonderen des Gürbetals, war dort jedoch eine Wein-Wanderung nicht möglich. Allerdings zeichnet sich der Kanton Bern durch eine Vielzahl an Mittel-, Klein- und Mirkobrauereien aus, welche sich tapfer gegen die immer grösser werdenden Multinationalen-Grosskonzerne wehren.

Bereits die ersten Gespräche mit den unterschiedlichen Brauereien verliefen äusserst positiv, so das innerhalb kürzester Zeit sieben unterschiedlichste Brauereien mit der Bereitschaft zur Teilnahme gefunden werden konnte. Dier teilnehmenden Brauereien der „Uraufführung“ der Bierwanderung waren Egger Bier, Rugenbräu, Felsenau, Burgdorfer Bier, Hohgant Brauerei, Kocher Bräu und Gili-Bräu. Diese sowohl grössere und bekanntere Brauereien, wie auch bis dato eher unbekannte Brauereien waren sofort von der Idee überzeugt. Somit war klar, die Gürbetaler Bierwanderung wird nicht bloss eine Bieridee bleiben.

 

Die erste Gürbetaler Bierwanderung

Nachdem das siebenköpfige OK die Zusicherung der Brauereien im Sack hatte, ging es erst richtig los mit organisieren. Es mussten zahlreiche Abklärungen getroffen werden, ein Webauftritt musste her, die Vermarktung des Events wurde definiert und auch die Bewilligung der betroffenen Gemeinden musste eingeholt werden. Obwohl das OK nur sehr wenig Zeit zur Verfügung hatte (die erste OK Sitzung fand im Mai 2014 statt), nahm das Projekt schon sehr bald klare Formen an. Bis zum Schluss arbeiteten alle mit Hochdruck an einem positiven Gelingen der ersten Gürbetaler Bierwanderung.

Die Wettervorhersage für das Wochenende vom 30. August 2014 stimmte alle sehr zuversichtlich, waren doch 25 Grad und Sonnenschein gemeldet. Sogar die kleine angekündigte Unwetterfrond am Vorabend der Wanderung vermochte die Organisatoren nicht aus der Ruhe zu bringen. Was jedoch als kleine Wetterschwankung angekündigt wurde, entpuppte sich als regelrechter Sturm sinnflutähnlichen Ausmasses. Während es in Bern und Thun trocken bliebt, drohte das Dorf Mühlethurnen beinahe im Wasser zu versinken. Auch die Gürbetaler Bierwanderung traf es hart, 2 der 7 vorbereiteten Standorte gingen regelrecht im schier nicht enden wollenden Gewitter unter.

Am Tag der Bierwanderung zeigte sich der Wettergott jedoch von seiner besten Seite. Bei strahlend blauem Himmel und rund 20 Grad konnten die vielen Bierwanderer mit perfekten Wandertemperaturen begrüsst werden.  Trotz der grossen Schwierigkeiten am Vorabend gelang es den vielen Helferinnen und Helfer, den Event gut organisiert über die Bühne zu bringen. Die zwei, drei kleineren Probleme und Engpässe wurden von den meisten Besuchern mit Humor genommen und mit einem Lachen goutiert.

Ganz allgemein war die Stimmung der Bierwanderer ausgezeichnet. Ob Gross, ob Klein, Alt oder Jung, mit oder ohne Kinder, alle hatten einen ausgezeichneten Tag an der Gürbetaler Bierwanderung. Wie ein grosser Tazzelwurm aus lachenden Gesichtern, bewegte sich die Wandergemeinschaft über das Thurnenmoos.

Auch die Brauereien waren mit der erstmaligen Durchführung der Gürbetaler Bierwanderung äusserst zufrieden. Somit war schnell klar, dass dieser Event keine Eintagsfliege bleiben wird. Zu hoffen bleibt einzig, dass bei der Gürbetaler Bierwanderung 2015 das Wetter nicht nur am Wandertag selber sondern auch bei den Vorbereitungen mitspielt

Die zweite Gürbetaler Bierwanderung

Nach dem Erfolg der Uraufführung und gefüllt mit einem grossen Rucksack an gewonnen Erfahrungen machte sich das siebenköpfige OK wieder an die Vorbereitungsarbeiten für die zweite Durchführung des Erfolg-Events. Dieses Mal war die Vorbereitngszeit deutlich länger und viele Grundlagen konnten aus dem Vorjahr mitgenommen werden. Dies führte dazu, dass einige wichtige Neuerungen implementiert werden konnten. Unter anderem wurden neu 2 verschiedene Start-Orte definiert und anstelle des Degu-Pass wurde das viel schickere und informativere Bierwanderungs-Booklet mit abreissbaren Bons den Bierwandererinnen und Bierwanderern abgegeben.

Der Vorverkauf war wiederum ein voller Erfolg und es dauerte gerade mal 7 Wochen bis alle Tickets vergriffen waren. Dies ist umso beachtlicher, da das Kontingent von 600 auf 800 Teilnehmer aufgestockt wurde.

5 Brauereien der Uraufführung entschlossen sich auch bei der zweiten Durchführung wieder teilzunehmen. Es waren dies Felsenau, Rugenbräu, Egger Bier, Burgdorfer und Gili-Bräu. Neu hinzu kamen die Brauerei Wabräu und Hardeggerperle aus dem Krauchtal.

Am 22. Augsut 2015 zeigte sich Petrus von seiner allerbesten Seite. Bei fast 30 Grad und strahlend blauem Himmel präsentierten die sieben Brauereien ihre unterschiedlichsten Kreationen. Wiederum waren hüben wie drüben nur glückliche und zufriedene Gesichter zu sehen, sowohl bei den Brauereien, wie aber auch bei den Bierwandererinnen und Bierwanderern und auch beim äussert zufrieden Organisationskomitee.

Die dritte Gürbetaler Bierwanderung

Die Frage ob es eine dritte Bierwanderung geben sollte oder nicht, kam gar nicht mehr auf. Allen war klar, dass dieser Event weitergeführt werden musste. Dies aufgrund der äussert positiven Feedbacks sowohl der Teilnehmer wie aber auch der Brauereien.

Wiederum waren es fünf Brauereien aus dem Jahr 2015, welche sofort ihre Zusage für die dritte Durchführung machten (Felsenau, Rugenbräu, Egger Bier, Burgdorfer und Wabräu). Hinzu gesellten sich das Schmitte Bier aus Jegenstorf und das Öufi Bier aus Solothurn. Mit der Teilnahme des beliebten Solothurner Biers brach für die Gürbetaler Bierwanderung eine neue Ära an. Zum ersten Mal waren nicht nur bernische Brauereien mit von der Partie sondern auch eine Brauerei aus einem anderen Landesteil.

Nebst der Einzugsgebiet Erweiterung durch die erste nicht-bernische Brauerei wurden weitere Anpassungen zugunsten der Bierwandererinnen und Bierwanderern gemacht. Die Zahl der Sitz- und Schattenplätze an den Brauerei-Standorten wurde deutlich erhöht und das anbringen des Karabinerhackens erleichterte das Handling deutlich.

Die Tickets für die Bierwanderung, welche am 20. August 2016 stattgefunden hat, waren innerhalb von nur 90 MINUTEN (sic!) ausverkauft. Sage und Schreibe 1000 Bier-Fans sicherten sich ihre Tickets innerhalb von nur anderthalb Stunden.

Das Petrus definitiv ein Bier-Fan ist, zeigte sich schliesslich und eindeutig am Tag der Bierwanderung selber. Die Prognosen liessen für die dritte Durchführung nicht viel Gutes verheissen, aber um Punkt 0900 Uhr, dem Startzeitpunkt der Bierwanderung, hörte es zu regnen auf und die Tropfen welche nach dem Schlusspunkt des Events einsetzten, wurden als Trauerbekenntnis von Oben interpretiert, dass der Anlass bereits schon wieder vorbei war. Dazwischen herrschte bei rund 20 Grad perfektes, trockenes Bier-Wetter, wie es nicht besser hätte sein können.

Erneut verlief die Bierwanderung ohne auch nur die kleinsten Unstimmigkeiten und Misstöne.